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Komplementäre/alternative Therapieverfahren

Folgende Maßnahmen können aufgrund unzureichender Beweise aus wissenschaftlichen Studien oder wegen unzureichender bzw. fehlender Wirksamkeit in Studien unterschiedlicher Qualität nicht empfohlen werden. Sie kommen daher nur in einzelnen Ausnahmefällen in Betracht. Vor allem muss darauf geachtet werden, dass die wissenschaftlich begründete Therapie hierdurch nicht vernachlässigt wird, weil dies zu bleibenden Schäden führen kann.

Auch der Geldbeutel der Patient*innen wird durch unnütze Therapien unnötig belastet, die nicht selten nur angeboten werden, um Geld damit zu verdienen.

Kein wissenschaftlicher Nachweis eines Nutzens existiert für: 

  • Akupunktur
  • „Alexander-Technik“ (eine Form der physikalischen Therapie)
  • Chiropraxis
  • Ernährungsmaßnahmen (Fischöl, Salzrestriktion, Vitamin C-Gabe, Mineralstoffsupplementation bzw. -restriktion)
  • Homöopathie
  • Hypnose
  • Ionisierer (Raumluftreiniger)
  • Phytotherapeutika
  • Relaxationstherapie (beinhaltet z. B. progressive Relaxation nach Jacobson, Hypnotherapie, Autogenes Training, Biofeedback-Training, Transzendentale Meditation)
  • Speläotherapie (Höhlentherapie)
  • Traditionelle Chinesische Medizin
Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen

Andreas Sönnichsen

Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. med.

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