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Lebensbedrohlicher Asthmaanfall

Kriterien für einen lebensbedrohlichen Asthmaanfall:

  • Beim Abhören der Lunge hört man keine oder kaum Atemgeräusche (sog. "Stille Lunge")
  • Die Atmung ist flach. Trotz Atmung bekommt der Patient keine Luft.
  • Die Lippen, ggf. auch die Finger und das ganze Gesicht werden blau.
  • Der Herzschlag wird langsam (<60/min), der Blutdruck sinkt (<100/60 mmHg).
  • Der Patient ist erschöpft, wird benommen oder verliert das Bewusstsein.
  • Die Sauerstoffsättigung liegt unter 90% (gemessen mit einem Pulsoximeter)
  • Der Peak Flow liegt unter 33 % des Soll- oder Bestwertes

Wenn eines oder mehrere der genannten Kriterien vorliegen, muss sofort der Notarzt gerufen werden. Der Patient muss umgehend ins Krankenhaus, wo er wenn nötig künstlich beatmet werden kann. Bis zum Eintreffen des Notarztes ist soweit möglich die Initialtherapie durchzuführen. Eventuell werden sogar Wiederbelebungsmaßnahmen erforderlich.

Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen

Andreas Sönnichsen

Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. med.

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